Warum wird dieser Test durchgeführt?
Die Untersuchung von Tuberkulose dient dazu, eine Infektion mit Mykobakterien (Tuberkulosebakterien; Mycobacterium tuberculosis complex) nachzuweisen. Bei der Untersuchung werden im speziell gefärbten Ausstrich säurefeste Stäbchen nachgewiesen und die Tuberkulosebakterien in speziellen Kulturen angezüchtet. Außerdem wird damit der Erfolg einer Therapie gegen Mykobakterien überwacht.
Bei welchen Erkrankungen sollte der Test durchgeführt werden?
Bei Verdacht auf eine Tuberkulose oder andere durch Mykobakterien verursachte Erkrankungen, die sich durch Symptome wie chronischer Husten, Gewichtsverlust, Fieber, Schüttelfrost und Schwächegefühl sowie äußern können. Außerdem zur Überwachung einer Anti-Tuberkulose-Therapie. Bei erfolgreicher Therapie sollten keine Mykobakterien mehr nachgewiesen werden
Aus welchem Probenmaterial wird der Test durchgeführt?
Üblicherweise werden an drei verschiedenen Tagen am Morgen Sputumproben (=Auswurf) vom Patienten gesammelt. Kann der Patient ungenügend oder kein Sputum produzieren, ist die Sekretgewinnung im Rahmen einer Bronchoskopie möglich. Bei Kindern, die häufig keinen ausreichenden Auswurf abhusten können, kann die Diagnostik neben der Bronchoskopie auch aus Magenspülungen vorgenommen werden. Neben der Untersuchung der Lunge können sich, je nach Symptomlage, Untersuchungen von Magensaft, Urin, Liquor (Hirnwasser), anderen Körperflüssigkeiten oder Gewebeproben anschließen.








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