Warum wird Liquor untersucht?
Um eine Erkrankung zu diagnostizieren, die das Zentrale Nerven System (ZNS) betrifft wie z.B.
- Infektionen wie z.B. Meningitis (Hirnhautentzündung) oder Encephalitis (Gehirnentzündung), Hirnabszesse
- Neurosyphilis
- Blutungen im Gehirn
- Maligne Tumoren
- Hirntumoren
- Sekundäre Tumore, wie z.B. Lymphome oder Metastasen
- Autoimmunerkrankungen, z.B. Guillan-Barré Syndrom, Multiple Sklerose
Wann sollte man Liquor untersuchen lassen?
Die Liquoruntersuchung ist sehr aufwendig, da die Gehirn- und Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor zerebrospinalis) über eine Lumbalpunktion gewonnen werden muß. Sie wird daher in der Regel nur durchgeführt, wenn schwerwiegende Symptome auftreten, die mit einer Krankheit in Verbindung gebracht werden, die das zentrale Nervensystem betrifft.
Aus welchem Probenmaterial wird eine Liquor-Analyse durchgeführt?
Aus Liquor (Gehirn/ Rückenmarksflüssigkeit), der durch eine Lumbalpunktion in der Regel zwischen den unteren Wirbelkörpern gewonnen wird, seltener auch aus einer direkten Ableitung aus den Gehirnventrikeln.








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