|
|
|
 Labortests |  Erkrankungen und Syndrome |  Screening-Tests |
Hinweise und Störungen
Stabilität und Probentransport
| Bei Raumtemperatur: |
4 Stunden |
| -20°: |
3 Wochen |
| -70°C: |
> 1 Jahr |
Notwendig ist eine Zentrifugation des Citratblutes möglichst kurz nach der Blutentnahme Referenzbereich Der Referenzbereich ist vom verwendeten Reagenz, der Bestimmungsmethode und dem Analysesystem abhängig und liegt etwa bei 25-36 sec. Störfaktoren und Hinweise auf Besonderheiten Wie bei den meisten Gerinnungsuntersuchungen ist das genaue Verhältnis von Citrat zu Blut und eine möglichst atraumatische Venenpunktion notwendig. Hämolytische Proben oder ungenügend zentrifugierte Proben mit Thrombozyten führen zu falsch-kurzen Gerinnungszeiten. Die diagnostische Sensitivität gegenüber Heparin oder Lupus-Antikoagulanzien bzw. Lupusinhibitoren ist ausgeprochen abhängig vom verwendeten Reagenz. Bestimmte Medikamente, wie z.B. Penicillin oder Valproinsäure können die aPTT verlängern. Richtlinien zur Qualitätskontrolle Die Qualitätskontrolle für die aPTT muß entsprechend der Richtlinien der Bundesärztekammer (RILIBÄK) durchgeführt werden, die Teilnahme an externen Ringversuchen ist Pflicht. Durch die Vielzahl von Kombinationen von Reagenzien mit Geräten ist die Auswertung der Ringversuche sehr aufwändig und noch nicht befriedigend gelöst. Problematisch ist die Auswertung: Da sowohl Quick als auch die daraus berechnete INR angeben werden, ist ein Bestehen beim Quick und ein Nichtbestehen bei der INR denkbar.
Erkrankungen und Syndrome Glossar
Letzte Aktualisierung am 13.11.2007
|