ZPP

uch bekannt als: ZPP, Erythrozyten Protoporphyrin, EPP
Bezeichnung: Zink Protoporphyrin
Ähnliche Tests: CBC, Serum Iron, Blutbild, Harnstoff, Kreatinin, Ferritin, Hämatokrit, Hämoglobin, Blei, Porphyrine, TIBC

Warum wird Zink Protoporphyrin untersucht?
Um eine chronische Bleivergiftung aufzuspüren bzw. zu überwachen. Um bei Kindern einen chronischen Eisenmangel festzustellen. Manchmal, um bestimmte Typen einer Porphyrie (erbliche Erkrankung, welche die Produktion des Häms im Hämoglobin betrifft) zu diagnostizieren.
ZPP stellt eine wichtige Ergänzung zur Ferritinbestimmung zur Diagnose eines Eisenmangels dar, die bei Entzündungen gestört ist.

Bei welchen Erkrankungen sollte Zink Protoporphyrin untersucht werden?
Wenn man lange Zeit Blei ausgesetzt war, als Teil von Überwachungsmaßnahmen gegen zu hohe Bleiaufnahmen (z. B. in bleiverarbeitenden Betrieben) und bei Verdacht auf eine Bleivergiftung. Ferner als Teil von Untersuchungsprogrammen gegen Eisenmangel bei Kindern und Jugendlichen. Schließlich bei Verdacht auf eine Porphyrie und zur Differentialdiagnose der Eisenmangelanämie..

Aus welchem Probenmaterial wird der Zink Protoporphyrin-Test durchgeführt?
Aus einer Blutprobe einer Armvene oder einem Blutstropfen aus dem Finger, dem Ohr (Kinder & Erwachsene) oder der Ferse (Neugeborene).


Letzte Aktualisierung am01.04.2009