Harnsäure

uch bekannt als:
Bezeichnung: Harnsäure
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Warum wird die Harnsäure untersucht?
Erhöhte Harnsäure-Werte im Blut (Hyperurikämie) sind mit einem höheren Risiko zur Entwicklung einer Gicht sowie mit dem metabolischen Syndrom assoziiert.

Bei welchen Erkrankungen sollte die Harnsäure untersucht werden?

  • Bei Verdacht auf das Vorliegen einer Gichterkrankung (z.B. akute Gichtarthritis, chronische Gicht, Urat-Nephropathie).
  • Bei Nephrolithiasis (Nierensteinerkrankung).
  • Bei Patienten mit V.a. ein metabolisches Syndrom bzw. bei Erkrankungen des arteriosklerotischen Formenkreises.
  • Bei Zuständen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einer sekundären Hyperurikämie (z.B. Bestrahlung oder Chemotherapie im Rahmen der Krebsbehandlung).
  • Zur Therapieüberwachung bei Behandlung einer Hyperurikämie.

Aus welchem Probenmaterial wird der Harnsäure-Test durchgeführt?
Aus einer venösen Blutprobe (üblicherweise aus einer Armvenenpunktion). Für bestimmte Fragestellungen ist auch eine Urinuntersuchung sinnvoll.


Letzte Aktualisierung am17.09.2009