Warum wird die Harnsäure untersucht?
Erhöhte Harnsäure-Werte im Blut (Hyperurikämie) sind mit einem höheren Risiko zur Entwicklung einer Gicht sowie mit dem metabolischen Syndrom assoziiert.
Bei welchen Erkrankungen sollte die Harnsäure untersucht werden?
- Bei Verdacht auf das Vorliegen einer Gichterkrankung (z.B. akute Gichtarthritis, chronische Gicht, Urat-Nephropathie).
- Bei Nephrolithiasis (Nierensteinerkrankung).
- Bei Patienten mit V.a. ein metabolisches Syndrom bzw. bei Erkrankungen des arteriosklerotischen Formenkreises.
- Bei Zuständen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einer sekundären Hyperurikämie (z.B. Bestrahlung oder Chemotherapie im Rahmen der Krebsbehandlung).
- Zur Therapieüberwachung bei Behandlung einer Hyperurikämie.
Aus welchem Probenmaterial wird der Harnsäure-Test durchgeführt?
Aus einer venösen Blutprobe (üblicherweise aus einer Armvenenpunktion). Für bestimmte Fragestellungen ist auch eine Urinuntersuchung sinnvoll.








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