Osmolalität

uch bekannt als:
Bezeichnung: Osmolalität von Plasma, Serum, Urin oder Stuhl
Ähnliche Tests: Harnstoff, Kreatinin, Elektrolyte, Glucose, Natrium

Stabilität und Probentransport
Bei 4° C gekühlt gelagert, ist die Osmolalität im Serum und Urin mehrere Tage stabil (vor der Messung muß auf ausreichende Erwärmung der Probe zur Lösung aller Teilchen geachtet werden).

Referenzbereich (Erwachsene)
Osmolalität Serum / Plasma: 280-300 mosmol/kg H2O.
Für Kinder gelten geringgradig andere Referenzbereiche.

Grenzwert für „osmotische Lücke“ in Serum/Plasma: Differenz gemessene Osmolalität – berechnete Osmolalität > 6 mosmol/kg H2O spricht für eine pathologisch erhöhte „osmotische Lücke“.

Störfaktoren und Hinweise auf Besonderheiten
Probenverdünnungen sollten vermieden werden, da die Linearität beeinträchtigt sein kann.

Richtlinien zur Qualitätskontrolle
Der Parameter „Osmolalität“ ist nach der Richtlinie „Labor“ der Bundesärztekammer vom 24.08.2001 (letzte Änderung 14.11.2003) nicht ringversuchspflichtig. Eine interne Qualitätskontrolle ist jedoch durchzuführen.


Letzte Aktualisierung am30.03.2007