Warum wird die Osmolalität untersucht?
- Als zusätzliche Diagnostik bei Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes, insbesondere zur näheren Untersuchung einer veränderten Natriumkonzentration im Blut oder Urin.
- Als Hinweis auf die mögliche Aufnahme von Giftstoffen (z. B. Methanol).
- Zur Überwachung von therapeutischen Maßnahmen bei bekannter Osmolalitätsstörung.
- Als Hilfe zur Ermittlung der Ursachen chronischer Durchfälle.
Bei welchen Erkrankungen oder Symptomen sollte die Osmolalität bestimmt werden?
Bei Patienten mit zu hohen oder zu niedrigen Natriumkonzentrationen, bei Verdacht auf Störungen des Wasserhaushalts sowie bei Einnahme bestimmter osmotisch wirksamer Substanzen (z.B. Mannitol). Weiterhin bei Verdacht auf eine Vergiftung mit bestimmten potentiellen Toxinen wie Methanol oder Ethylenglykol. Bei Patienten, die auffallend zu viel oder zu wenig Urin produzieren oder an chronischem Durchfall leiden.
Welches Probenmaterial wird für diese Untersuchung benötigt?
Blut aus einer Armvene und/oder eine Spontanurin-Probe. Für die Untersuchung der Stuhlosmolalität ist eine frische, häufig flüssige Stuhlprobe erforderlich.








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