Was ist ein Lipidprofil?
Im Lipidprofil werden eine Reihe von Tests zusammengefasst, die oft angefordert werden, um das Risiko eines Patienten für die Entwicklung von Gefäßerkrankungen (besonders der Herzkranzgefäße und der Gefäße des Gehirns) abzuschätzen. Mit den einzelnen Tests des Lipidprofils kann das Risiko von Verengungen der Blutgefäße durch Atherosklerose gut vorhergesagt werden.
Welche Tests werden unter einem Lipidprofil zusammengefasst?
Im Lipidprofil werden gemessen: Gesamt-Cholesterin, HDL-Cholesterin (das sogenannte „gute“ Cholesterin), LDL-Cholesterin (das sogenannte „schlechte“ Cholesterin) und Triglyceride. Manchmal werden zusätzliche Werte errechnet (z. B. das Verhältnis zwischen HDL und Gesamt-Cholesterin). Die Ergebnisse des Lipdiprofils können mit weiteren Daten (z. B. Alter und Geschlecht) sowie weiteren Risikofaktoren für eine weitere Risikoberechnung verwendet werden. Bekannt ist hierfür der PROCAM-Score.
Wie wird ein Lipidprofil eingesetzt?
Das Lipidprofil wird eingesetzt, um dem behandelnden Arzt eine Entscheidungshilfe zu geben, Risikopatienten zu identifizieren und gegebenenfalls zu behandeln. Dabei werden zusammen mit den Ergebnissen aus dem Lipidprofil auch andere Herzrisikofaktoren berücksichtigt.








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