Warum wird eine Eiweißelektrophorese durchgeführt?
Um Krankheiten diagnostizieren und überwachen zu können, welche die Aufnahme, Produktion oder den Verlust von Proteinen (= Eiweiße) beeinflussen und so die Eiweißzusammensetzung im Blut (oder Urin) verändern. Dies geschieht etwa bei Erkrankungen des Immunsystems (Plasmozytom), im Rahmen schwerer Organschäden (z. B. Niere oder Leber) und bei ungünstiger Ernährung.
Bei welchen Erkrankungen oder Symptomen sollte eine Eiweißelektrophorese angefordert werden?
Bei veränderten Gesamteiweiß- oder Albumin-Werten oder bei Verdacht auf eine Erkrankung, welche auf die Proteinzusammensetzung im Blut Einfluss nimmt und/oder zu vermehrten Eiweißverlust über den Urin führt.
Aus welchem Probenmaterial kann eine Eiweißelektrophorese durchgeführt werden?
In einer Blutprobe aus einer Armvene; manchmal aus einer Urinprobe (Spontan- oder 24h-Urin).








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