Warum wird IGF-1 untersucht?
- Zur Erkennung von Krankheitsbildern, die durch Mangel oder Überproduktion des Wachstumshormons (GH = growth factor) verursacht werden.
- Zur Bewertung der Hypophysenfunktion.
- Zur Überwachung des Behandlungserfolges bei einer Therapie mit GH.
Bei welchen Erkrankungen sollte IGF-1 untersucht werden?
Diese Untersuchung kann durchgeführt werden als Teil der Beurteilung der Hypophysenfunktion bei Symptomen wie langsames Wachstum, verzögerte Entwicklung (bei Kindern) oder verringerte Knochendichte, reduzierte Muskelkraft und erhöhten Lipiden (bei Erwachsenen), die den Verdacht auf eine unzureichende GH- und IGF-1-Herstellung nahelegen. Auch bei Gigantismus (bei Kindern) oder Akromegalie (bei Erwachsenen), die einen Überschuß an GH und IGF-1 vermuten lassen, sowie während und nach der Behandlung einer GH-Abweichung sollte der IGF-1-Spiegel kontrolliert werden.
Aus welchem Probenmaterial wird die Bestimmung von IGF-1 durchgeführt?
Mit Blut aus einer Armvene oder, besonders bei Kindern, aus der Fingerbeere.








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