D-Dimer

uch bekannt als: Fibrin Degradierungsprodukte (fibrin degradation products = FDP), Thromboplastinzeit-Bestimmung (TPZ), partielle Thromboplastinzeit (aPTT oder PTT), Fibrinogen, Thrombozytenzählung
Bezeichnung: D-Dimere, Fibrin D-Dimere
Ähnliche Tests: Fibrin Degradation Products (FDP), Platelet Count, aPTT, Bilirubin, Fibrinogen, PT, Rheumafaktor, Triglyzeride

Warum wird D-Dimer untersucht?
Zur Diagnosestellung oder zum Ausschluss von thrombotischen (= gerinnselbildenden) Erkrankungen und hyperkoagulatorischen (= mit einer überschiessenden Gerinnung) Situationen.

Bei welchen Erkrankungen sollten D-Dimere untersucht werden?

  • Bei Auftreten von Symptomen einer Erkrankung oder in Situationen, die akut und/oder chronisch eine überschiessende Gerinnselbildung verursachen, wie: DVT (deep vein thrombosis = tiefe Venenthrombose), LE (Lungenembolie) oder DIC (disseminierte intravaskuläre Koagulation, Verbrauchskoagulopathie).
  • Zur Therapieüberwachung bei der Behandlung bei einer DIC und anderen thrombotischen Krankheitsbildern.
  • Zur Abklärung der Fortsetzung einer Therapie mit Coumarinen.

Aus welchem Probenmaterial werden D-Dimere bestimmt?
Aus einer venösen Blutprobe, in der Regel aus Citratplasma.



Letzte Aktualisierung am17.09.2009