Stabilität und Probentransport
Für den Versand der Materialien in das Labor sind spezielle Entnahme- und Transportsysteme (Abstrichtupfern ohne Gel für die PCR) erforderlich. Der kulturelle Direktnachweis in der Zellkultur ist schwierig und langwierig. Die Chlamydienserologie ist aufgrund von Kreuzreaktivität und lange persistierende Titern für die akute Diagnostik nicht aussagekräftig.
Referenzbereich
Negativ (Kein Nachweis von Chlamydia trachomatis).
Störfaktoren und Hinweise auf Besonderheiten
Chlamydia trachomatis ist kein besonders labiles Bakterium. Urin- und Abstrichproben können in der Regel bis zu sieben Tage bei 2° C - 8° C ohne Beeinträchtigung gelagert werden, sofern geeignete Transportmedien verwendet werden. Die Abstriche müssen durch kräftiges Abreiben gewonnen werden, eitiger Ausfluß ist nicht geeignet. Einige Abstrichtupfermaterialien sind toxische für Chlamydien, daher sollten nur vom Labor empfohlene geeignete getestete Tupfersysteme verwendet werden.
Die verfügbaren Enzymimmunoassays unterscheiden sich erheblich in der Performance und sind in der Regel weniger sensitiv als die Kultur oder der PVCR-Nachweis. Es besteht keine Kreuzreaktivität mit vielen anderen bakteriellen und viralen Erregern (u. a. Chlamydia pneumoniae und Chlamydia psittaci, HSV).
Für die PCR sind Urin, Vaginal- und Urethralabstriche geeignet. Ausgeprägt eitige Abstriche können aufgrund von Inhibition zu falsch negativen Befunden führen.
Richtlinien zur Qualitätskontrolle
Eine Teilnahme an externen Ringversuchen ist empfohlen.