Wie wird das Fettprofil ausgewertet?
Das Fettprofil misst das Cholesterin, die Triglyceride, das HDL („gutes“ Cholesterin) und LDL („schlechtes“ Cholesterin). Triglyceride sind die häufigste Form von Fett, die im Körper vorkommt. Ihre Funktion ist vor allem die Energiebereitstellung in der Zelle. Nachfolgend sind die wünschenswerten Blutkonzentrationen der einzelnen Fette aufgeführt:
- Cholesterin <200 mg/dl (5,18 mmol/l)
- HDL- Cholesterin >40 mg/dl (1,04 mmol/l)
- LDL- Cholesterin <100 mg/dl* (2,59 mmol/l)
- Triglyceride <150 mg/dl (1,70 mmol/l)
(*optimale Konzentration für Patienten mit zusätzlichen Risikofaktoren und hohem Risiko; die empfohlenen Blutkonzentrationen sind von der Anzahl und Art der individuell vorliegenden Risikofaktoren abhängig und von einer möglicherweise bereits vorliegenden Erkrankung z.B. der Herzkranzgefäße (Primär- oder Sekundärprävention).
Vereinfacht kann gesagt werden: Sind einige oder alle Werte signifikant oberhalb (bei HDL unterhalb) dieser Grenzwerte, ist das kardiale Risiko erhöht. Weichen sie nur wenig von den Zielwerten ab, können Diät, Bewegung und/oder Medikamente ausreichend sein, die Fettwerte und damit auch das kardiale Risiko positiv zu beeinflussen.
Letzte Aktualisierung am 18.08.2008








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