C-Peptid

uch bekannt als: Insulin, Glukose
Bezeichnung: Insulin Connecting Peptide (Insulinverbindungseiweiß)
Ähnliche Tests: Insulin, Glucose

Stabilität und Probentransport
Sofortiger Probentransport ins Labor, empfohlen gekühlt auf Eis. Bei weiteren Transportwegen sollte die Probe auf Trockeneis transportiert werden.
Stabilität: Für zwei bis drei Stunden bei Raumtemperatur, für eine Woche lang bei     -20° C.

Referenzbereich
(Die Referenzbereiche sind methoden- und verfahrensabhängig!)
Da C-Peptid über Immunoassays bestimmt wird, sind die messergebnisse abhängig vom verwendeten Antikörper. Die Meßwerte sind daher grundsätzlich nur vergleichbar, wenn sie mit der gleichen analytischen Bestimmungsmethode gewonnen wurden.

Beispielsweise wird für einen kommerziellen Chemilumineszenz-Immunoassay der folgende Referenzbereich angegeben:

  1. nach zwölfstündigem Fasten: C-Peptid: 1,1-4,4 ng/ml (0,37-1,47 nmol/l).
  2. Bei längerem Fasten (> 12 Stunden): C-Peptid < 1,1 ng/ml (< 0,37 nmol/l).
  3. Maximalwerte unter Glucosestimulation: C-Peptid bis 5,7 ng/ml (1,9 nmol/l).

Störfaktoren und Hinweise auf Besonderheiten
Heterophile Antikörper in Humanseren können mit Immunglobulinen aus den Assaykomponenten reagieren und Interferenzerscheinungen innerhalb des In-vitro-Immunoassays verursachen. Hämolytische, stark lipämische oder ikterische Proben können die Bestimmung stören.

Bei Niereninsuffizienz kommt es zur Akkumulation von C-Peptid.

Bei vorhandenen Autoantikörpern gegen Insulin/ C-Peptid können ebenfalls falsche Messwerte verursacht werden.

Richtlinien zur Qualitätskontrolle
Unabdingbar ist eine regelmäßige laboreigene (interne) und externe Qualitätskontrolle des verwendeten Assay-Systems.


Letzte Aktualisierung am31.07.2008