1.) Was sind die Risikofaktoren für ein hepatozelluläres Karzinom (Leberzellkrebs)?
Dieser Tumor tritt in der Regel bei Personen mit chronischen Narbenbildungen in der Leber, der Leberzirrhose, auf. Die häufigsten Ursachen für die Leberzirrhose umfassen die chronischen Infektionen, die am häufigsten durch Hepatitis B oder Hepatitis C Viren hervorgerufen werden. Auch der Alkoholmissbrauch erhöht das Risiko für die Entwicklung einer Leberzirrhose. Einige erbliche Erkrankungen, insbesondere die Hämochromatose (bei der der Körper zuviel Eisen ablagert), können ebenfalls eine Leberzirrhose verursachen und später zu einem hepatozellulären Karzinom führen.
2.) Wenn mein AFP erhöht ist benötige ich andere Tests?
Wenn bei Ihnen eine chronische Leberinfektion oder Leberzellschädigung vorliegt, kann eine erhöhte AFP-Konzentration allein aufgrund der Erkrankung selbst auftreten. Sollte die AFP-Konzentration plötzlich ansteigen, oder sehr stark erhöht sein, wird Ihr behandelnder Arzt in der Regel weiterführende Untersuchungen, wie z. B. einen Ultraschall des Bauchraums, eine Computertomographie (CT), oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchführen. Diese Bildgebenden Verfahren können oftmals auch kleine Tumoren nachweisen, wenn sie vorhanden sind.








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