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PCOS

Syndrom des polyzystischen Ovars (PCOS)
(polycystic ovarian syndrome)

Beschreibung des Syndroms
Das Syndrom des polyzystischen Ovars oder Ovarialsyndrom (englisch: polycystic ovarian syndrome, kurz PCOS) wird auch Stein-Leventhal-Syndrom genannt und ist mit 5 bis 10% betroffener Frauen im gefährfähigen Alter ein häufiges Krankheitsbild.  Das PCOS ist definiert als das Vorhandensein einer chronischen Anovulation (fehlender Eisprung) mit Oligo/Amenorrhoe(gestörte Menstruation) in Kombination mit einem klinischen und / oder laborchemischen Hyperandrogenismus (Überproduktion männlicher Geschlechtshormone). Dabei müssen anderere Erkrankungen der Hypophyse, der Nebenniere und des Ovars zunächst ausgeschlossen werden. Die zugrunde liegende Ursache bisher noch nicht vollkommen verstanden. Nach der Definition der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) liegt ein polycystisches Ovarsyndrom vor, wenn zwei der folgenden drei Kriterien erfüllt sind:

  • Polyzystische Ovarien, 
  • Oligo- oder Anovulation und 
  • klinische oder laborchemische Zeichen eines Hyperandrogenismus, nach Ausschluss anderer endokriner Erkrankungen.

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Letzte Aktualisierung am 03.04.2009