Unter Histokompatibiliätstestung oder HLA-Testung versteht man die Bestimmung und den Vergleich der Histokompatibilitäts-Antigene (Gewebemerkmale). Diese Gewebetypisierung erfolgt in der Regel bei Blutspendern, sowie anderen freiwilligen Spendern, die sich in Knochenmark oder Stammzellspenderdateien registrieren lassen. Vor jeder allogenen Transplantation erfolgt eine Gewebetypisierung (HLA-Typisierung) von Spender und Empfänger, um eine möglichst weitgehende Übereinstimmung der HLA-Moleküle zu erreichen. Daneben werden einzelne Gewebemerkmale im Labor untersucht, die mit bestimmten Risiken für Erkrankungen assoziiert sind, z.B. das HLA B27 bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen der Wirbelsäule.








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