Eine arterielle Thromboembolie bezeichnet den Verschluß einer Arterie durch einen abgerissenen Thrombus oder Thrombusteile, die in den Kreislauf eingeschwemmt werden. In Abhängigkeit von der Größe des Thrombus und der Lage des verstopften Gefäßes im Körper, treten unterschiedlich schwere Erkrankungen auf. Beispielsweise führen Embolien in den Nierengefäßen zu Niereninfarkten, in den Herzkranzgefäßen zu Herzinfarkten etc. Abgelöste Thromben können beispielsweise auch über den Blutstrom in die Lungenarterien gelangen und die Gefäße verstopfen (Lungenembolie). Dadurch kann es zu einer plötzlichen Überlastung des Herzens mit dem Risiko eines Herzstillstands kommen.


Letzte Aktualisierung am 20.03.2007