Unter Onkogenen versteht man Gensequenzen im Genom der Zelle, die einen bösartigen Tumor/ Krebs auslösen können. Typischerweise entstehen aktive Onkogene durch genetische Veränderungen von inaktiven Protoonkogenen, z.B. durch Mutationen aufgrund radioaktiver, chemischer, physikalischer, oder viraler Einflüsse.
Gegenwärtig sind mehr als 50 Protoonkogene bekannt, wie z.B. myc, abl, src, ras. Die Onkogene haben üblicherweise wichtige Funktionen im Zellzyklus und wirken beispielsweise als Wachstumsfaktoren oder Wachstumsfaktor-Rezeptoren.
Die prognostische Bedeutung der Onkogen-Veränderungen wird kontrovers diskutiert. Forscher versuchen Anti-Onkogene, die Tumoren unterdrücken und in der Behandlung der Krebserkrankungen eingesetzt werden könnten, zu isolieren. Bestimmte Onkogene können in der normalen Entwicklung und dem Wachstum eine Rolle spielen; sind sie beschädigt oder mutiert, kann daraus Krebs entstehen.








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