Die Hyperthyreose ist eine Schilddrüsenüberfunktion, die durch eine zu hohe Bildung und Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen gekennzeichnet ist. Typischerweise ist TSH auf sehr niedrige Konzentrationen supprimiert, während die Schilddrüsenhormone T4 (Thyroxin) oder T3 (Trijodthyronin) stark erhöht sind. Durch die zu großen Mengen an zirkulierenden Schilddrüsenhormonen im Blut laufen alle Stoffwechselprozesse wesentlich schneller ab.
Das Auftreten der Hyperthyreose ist regional sehr unterschiedlich, so sind in Bayern die Jodmangelkröpfe sehr viel häufiger als in Norddeutschland und im Alter nimmt die Häufigkeit zu. Insgesamt ist sie die zweithäufigste Erkrankung der Schilddrüse. Eine Hyperthyreose kann aufgrund eines Adenoms (gutartige Vergrößerung der Drüse), eines Karzinoms oder einer Immunthyreoiditis auftreten.








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