Östrogen ist das zentrale weibliche Geschlechtshormon. Östrogene umfassen die weiblichen Hormone, einschließlich von Östradiol, Östron, Östriol, die in den Ovarien sowie in kleinen Mengen in den Hoden und den Nebennieren und auch durch die Plazenta (Mutterkuchen) und die fetomaternale Einheit im Trophoblasten hergestellt werden. Bei Frauen wirkt das Östrogen im menstruellen Zyklus und in der Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmalen, so beispielsweise bei der Entwicklung der weiblichen Brust in der Pubertät. Als synthetisches Präparat, das unter verschiedenen Handelnamen vertrieben wird, werden östrogenhaltige Medikamente zur Behandlung von Menstruationsunregelmäßigkeiten, zur Linderung der Symptome der Menopause, zur Behandlung des Prostatakarzinoms und zur oralen Kontrazeption eingesetzt. Eine Langzeitanwendung wird mit Blutgerinnungsstörungen und einigen Formen maligner Tumoren in Verbindung gebracht und wird daher kontrovers diskutiert.
Letzte Aktualisierung am 02.04.2007








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