Unter Ödem versteht man eine irreguläre Flüssigkeitsansammlung im Zwischenraum der Zellen, besonders unter der Haut, in vorgeformten Höhlen (wie der Bauchhöhle) oder in Organen (wie den Lungen). Ödeme sind meist Folge einer vorangegangenen Erkrankung, z.B. einer Herz- oder Niereninsuffizienz. Aufgrund der Störung des Blutkreislaufes kommt es bei diesen Erkrankungen zu einem Rückstau im Gefäßsystem und zu einem Anstieg des Druckes, wodurch Flüssigkeit insbesondere in den abhängigen Partien (Beine, Unterschenkel) ins Gewebe austritt. Ödeme treten häufig auch in Folge von Beinvenenthrombosen auf, die den Rückfluss des Blutes zum Herzen behindern. Spezielle Formen sind bei generalisierten Zirkulationsstörungen, Thrombosen und Embolien das Lungenödem, das Hirnödem, das Quincke-Ödem bei Allergien, sowie das Schwangerschaftsödem und das Hungerödem oder Eiweißmangelödem Die Behandlung hängt von der Ursache ab, doch oft beinhaltet sie Bettruhe, Diuretika und eine Salzrestriktion. Unterschenkelödeme können zusätzlich mit Kompressionsstrümpfen therapiert werden.








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