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Zirrhose

Der Begriff „Zirrhose“ bezeichnet in der Regel die Leberzirrhose. Die Leberzirrhose ist das gemeinsame Endstadium einer Vielzahl von Lebererkrankungen. Die chronische Lebererkrankung, ist durch einen fortschreitenden Ersatz des Lebergewebes durch fibröses Gewebe und Knoten, die die normale Struktur der Leber ersetzen und damit den Blutfluss und die Funktionen der Leber beeinträchtigen, gekennzeichnet. Wegen der zentralen Rolle der Leber im Stoffwechsel und im Kreislauf kommt es bei der Leberzirrhose zu vielfältigen Ausfällen und Störungen des gesamten Organismus des Patienten. Dabei spielen insbesondere Störungen der Bildung von Gerinnungsfaktoren, Albumin, Verdauungsenzymen, sowie eine gestörte Alkohol- und Medikamentenentgiftungsfunktion eine Rolle. Die Hauptursache der Zirrhose ist chronischer Alkoholismus. Zu den Symptomen zählen Übelkeit, Blähungen, helle Stühle und Bauchschmerzen, sowie Ösophagusvarizenblutungen. Die Behandlung besteht aus Ruhe, einer proteinreichen Diät und Alkoholabstinenz. Unbehandelt können Leber- und Nierenversagen sowie gastrointestinale Blutungen auftreten, die zum Tode führen können.


Letzte Aktualisierung am 30.03.2007