Unter Aspiration versteht man das Einatmen, insbesondere das Inhalieren einer ungewollten Substanz oder eines Fremdkörpers in die Lunge. Typischerweise kommt es bei einer klinisch relevanten Aspiration zum Eindringen flüssiger oder fester Stoffe, wie z. B. Mageninhalt bei Erbrechen oder Blut in die Atemwege während der Inspiration infolge fehlender Schutzreflexe bei Bewusstlosen oder bei Narkoseeinleitung am nicht nüchternen Patienten oder bei Ileus. In der Folge kann es zur Verlegung der Atemwege, mit Atemnot, Hypoxie sowie Aspirationspneumonie kommen.
Daneben kann der Begriff Aspiration auch die Verwendung von Unterdruck bezeichnen, der eingesetzt wird um Flüssigkeiten oder Gase aus Körperhöhlen oder anderen Arealen zu gewinnen. Ein typisches Beispiel ist die Aspirationsbiopsie.








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