Die Apherese ist ein Verfahren, daß insbesondere in der Transfusionsmedizin sowie Dialyse eingesetzt wird, bei dem spezifische Komponenten aus dem Blut, wie z. B. Thrombozyten (Blutplättchen), Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Plasma oder Immunglobuline entfernt werden. Die Apherese kann zu therapeutischen Zwecken bei Patienten durchgeführt werden, z. B. um krankhafte Zellen (z. B. Leukämie) oder Antikörper (z. B. Rheumafaktoren) zu entfernen. Andererseits kann die Apherese auch zur Gewinnung von speziellen Blutprodukten, z. B. Thrombozytapheresekonzentraten, eingesetzt werden. Die Rückführung der restlichen Komponenten an den Spender erlaubt die Gewinnung höherer Mengen an bestimmten Komponenten als aus einer Probe Vollblut. Je nachdem, welche Substanz durch die Apherese entfernt oder gewonnen wird, spricht man von Thrombozytapherese (Thrombozyten), Immunadsorption/ Immunapherese (Immunglobuline/ Antikörper), oder Plasma (Plasmapherese).
Letzte Aktualisierung am 30.03.2007








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